In diesem Beitrag teile ich subjektive Erkenntnisse, welche ich durch intensive (Selbst-) Beobachtungen gewonnen habe, sowie persönliche Erfahrungen auf meinem Heilungsweg als sensibler Mensch, der lernen durfte, sich selbst und seinen Körper wieder besser wahrzunehmen.
Ich erläutere, was mir mein Körper – in den letzten 27 Jahren – beigebracht hat über Anspannung, Grenzen und Selbstfürsorge sowie die psychosomatischen Zusammenhänge dahinter. Zudem möchte ich zeigen, was mir geholfen hat, mehr innere Balance, Stabilität und einen gesunden Umgang mit Stress, Emotionen und Körperreaktionen zu finden.
Als ich Ende der 1990er Jahre die Diagnose Morbus Crohn erhielt, fühlte sich dies zunächst wie ein Schock an. Die Aussicht, mit einer unheilbaren chronischen Autoimmunerkrankung leben zu müssen, löste in mir Angst, Überforderung und viele Fragen aus. Denn ich hörte immer wieder, dass diese „nicht heilbar“ sei.

Trotzdem glaubte ich tief in mir an das Potenzial der Selbstheilung.
Nach einem langen (10-jährigen) Leidensweg als junge Frau – Ende 20 – mit schmerzhaften Krankheitssymptomen, vielen anstrengenden medikamentösen Behandlungen und unangenehmen Nebenwirkungen spürte ich irgendwann den Wunsch nach Erleichterung und „Erlösung“.
Immer wieder stellte ich mir damals dieselben Fragen, nach denen heute auch viele Betroffene im Internet suchen:
Ist Morbus Crohn heilbar?
Gibt es Heilungschancen bei Morbus Crohn?
Welche geheilt Erfahrungen machen andere Betroffene?
Schließlich fing ich an, nach anderen Behandlungsansätzen und vor allem nach Heilungsmöglichkeiten zu suchen.
Dabei entschied ich mich, meine Krankheit und meinen Körper besser verstehen zu wollen, Ursachen für seine Reaktionen und Symptome zu erforschen sowie die Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte anzustoßen, um schließlich meinen Gesundheitszustand positiv beeinflussen zu können.
Schon damals fühlte ich, dass mein Weg mehr beinhalten würde als reine Symptombehandlung.
Also begann ich, mich intensiv mit ganzheitlicher Gesundheit, alternativer Heilkunde und Heilpraktik, Ernährung, Achtsamkeit und Stressreduktion sowie mit Emotionsregulation, innerer Balance und Stabilität auseinanderzusetzen.
Was mich dabei – bis heute – am meisten interessierte:
Das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele.
Heute kann ich auf lange stabile Remissionsphasen (Schubfreiheit) zurückblicken. Ich benötige seit vielen Jahren keine schulmedizinische Medikation mehr, weil ich sehr beschwerdearm lebe und gelernt habe, die Signale meines Körpers frühzeitig wahrzunehmen und ernst zu nehmen.
Ich habe meinen eigenen Weg und Umgang mit meinen Körpersymptomen gefunden.
😊🙏
Genau davon möchte ich im nachfolgenden Artikel erzählen.
Wichtiger Hinweis:
Dieser Erfahrungsbericht basiert auf meinen individuellen Erfahrungen im Umgang mit einer diagnostizierten CED-Erkrankung. Ich bin keine Ärztin oder Heilpraktikerin und gebe keine medizinischen Empfehlungen oder Heilversprechen. Die Inhalte dienen der Inspiration und ersetzen keine medizinische Beratung oder Behandlung. Bitte wende dich bei gesundheitlichen Fragen immer an qualifiziertes medizinisches Fachpersonal und kläre diese dort ab.
Der verwendete Begriff „Selbstheilung“ in Bezug auf Morbus Crohn meint keine vollständige Heilung im medizinischen Sinne, sondern die Reaktivierung der körperlichen Selbstregulierungskräfte zur Wiederherstellung seiner gesunden Funktionsweise.
Meine Geschichte – vom Funktionieren zum Fühlen und Hören
Als bei mir 1999 Morbus Crohn – eine chronisch entzündliche Darmerkrankung (CED) – diagnostiziert wurde, hat sich mein Leben (bereits mit 19 Jahren) schlagartig verändert.
Damals habe ich meinen Körper vor allem als etwas erlebt, das „nicht funktioniert“.
Etwas, das mich ausbremst, mich einschränkt, mir das Leben schwer macht.
Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht verstanden habe:
Dass mein Körper längst begonnen hatte, mit mir zu sprechen.
Nur hatte ich nie gelernt, wirklich hinzuhören.
Ich war viel im Außen, viel im Funktionieren, viel im „Ich muss noch…“ – und gleichzeitig oft weit entfernt von mir selbst, meinen Bedürfnissen und meinen Grenzen.
Erst über die Jahre – durch viele Erfahrungen, Höhen und Tiefen, wovon ich hier mehr erzähle – begann sich etwas zu verändern.
Indem ich anfing, besser in mich und meinen Körper „reinzufühlen“ und „hineinzuhorchen“ sowie auf mein Bauchgefühl (im wahrsten Sinne des Wortes 😉) endlich zu hören.
Hochsensibilität als Stärke – und Herausforderung
Ich habe irgendwann erkannt, dass ich ein sehr sensibler, feinfühliger und intuitiver Mensch bin und sogar über sensitiv-mediale Fähigkeiten verfüge.
Ich nehme viel wahr:
Stimmungen, Spannungen, Zwischentöne.
Und lange Zeit wusste ich nicht, wie ich damit umgehen soll.
Ich habe viel aufgenommen – aber wenig verarbeitet.
Viel gegeben – aber mich selbst dabei oft übergangen und verloren.
Rückblickend sehe ich, wie sehr sich genau das auch auf mein inneres Gleichgewicht ausgewirkt hat.
Und diese Funktionsstörung hat sich dann leider sehr oft in gesundheitlichen Einschränkungen sowie vor allem in massiven körperlichen Symptomen gezeigt.
Heute weiß ich:
Meine Hochsensibilität und Hochsensitivität sind keine Schwäche – in meiner Arbeit als Medium sind sie sogar zu meiner größten Stärke geworden.
Aber diese Feinsinnigkeit braucht Bewusstsein, Selbstregulation, Abgrenzung und einen achtsamen Umgang.
Wenn der Körper und die Krankheit sprechen
In meiner persönlichen Erfahrung haben sich meine inneren Zustände – genau wie in der Psychosomatik beschrieben und wissenschaftlich erforscht – oft auch körperlich gespiegelt.
Vor allem dann, wenn ich:
- dauerhaft angespannt und in Dauerstress war
- meine Bedürfnisse unterdrückt habe
- meine Grenzen übergangen habe
- mich selbst überfordert habe
- psychisch und emotional viel getragen, aber wenig verarbeitet habe
- ein „ungutes Bauchgefühl“ hatte.

Mein Körper wurde für mich immer mehr zu einem Signalgeber und Übersetzer für innere Disharmonien sowie ungesunde Verhaltens- und Denkweisen.
Nicht als „Gegner“, sondern als eine Art inneres Navigationssystem, das mir – auch heute noch – aufzeigt, wenn etwas aus dem Gleichgewicht gerät.
Frühe Signale wahrnehmen lernen
Ein großer Gamechanger war für mich schließlich, nicht erst auf „starke“ Symptome und Schübe zu reagieren, sondern die leisen ersten Anzeichen (leichte Erstsymptome) bereits ernst zu nehmen.
Zum Beispiel:
- Erschöpfung und Müdigkeit
- flache Atmung oder Kurzatmigkeit
- emotionale Anspannungs- und Druckgefühle
- innere Unruhe, Aufregung und Überforderung
- Gefühl der Reizüberflutung („Es ist alles zu viel!“)
- Druck- und Beklemmungsgefühle im Oberbauch
- leichtes Ziehen oder Drücken und Schwellungen im rechten Unterbauch
- leichtes Ziehen oder Verspannungen am rechten Unterrücken
- allgemeines Unwohlsein
Früher habe ich diese Signale ignoriert.
Heute weiß ich: Genau hier beginnt Selbstachtsamkeit und Selbstfürsorge.
Was mir in herausfordernden Zeiten geholfen hat
In intensiveren und akuten Schub-Phasen habe ich für mich – nach vielem Ausprobieren – folgende hilfreiche Wege gefunden, die mich sehr unterstützt haben:
- sofortiger bewusster Rückzug und viel Ruhe
- Minderung jeglicher Reize und Stressoren von außen
- Wärme zur Entkrampfung (z. B. Wärmflasche, Kräuterkissen, Heiz- oder Kuscheldecke, Tee, …)
- Nervensystem- und Stressregulation
- Achtsame Atmung, Atemübungen oder -meditation
- Entspannungstechniken, Achtsamkeitsübungen und (Körper-) Meditationen
- Selbstbehandlung durch Reiki und Handauflegen (besonders auf die betroffene Bauchstelle)
- Autosuggestionen und Affirmationen – Mindset und innere Haltung positiv ausrichten (ausführlicher weiter unten)
- eine individuell verträgliche und persönlich abgestimmte (einfache) Ernährung
- Und ganz wichtig: Viel körperliche Schonung und Erholung (besonders im Liegen) und Schlaf – zur Selbstheilungsressourcenstärkung und Regeneration (nur wenig Bewegung)

Diese Dinge wirken vielleicht unspektakulär.
Aber genau darin liegt oft ihre Kraft.
Mein Weg zu einem ganzheitlichen Verständnis
Mit der Zeit habe ich begonnen, dann auch immer mehr Zusammenhänge zu erkennen.
Nicht im Sinne von „eine Ursache = eine Wirkung“, sondern als Zusammenspiel verschiedener Ebenen:
- meine Ernährung
- mein innerer Zustand
- meine innere Haltung
- mein Umgang mit Stress
- mein Umgang mit meiner Außenwelt
- der Umgang meines Umfeldes mit mir
- meine Emotionen, Gedanken, Glaubenssätze und Trigger
- mein Lebensstil
Diese neue (weitere und systemische) Perspektive hat mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen – und bewusster mit mir und anderen umzugehen.
Die Arbeit mit meiner inneren Haltung und meinem Mindset
Ein besonders wichtiger Schritt war für mich, meine innere Einstellung zu verändern mit Hilfe der Positiven Psychologie.
Weg von:
- Druck
- Kampf
- Anspannung
- Grenzüberschreitung
- „Ich muss funktionieren“
Hin zu:
- Akzeptanz
- Entspannung
- Frieden und Harmonie
- Selbstliebe, Selbstfürsorge und gesunde Abgrenzung
- innerer psychisch-mentaler Unterstützung: „Ich darf gut für mich sorgen“

Dabei haben mir einfache Gedanken und Affirmationen geholfen wie:
- „Ich darf mir jetzt eine Auszeit nehmen.“
- „Ich kümmere mich ab sofort gut um mich.“
- „Ich gehe ab jetzt liebevoll mit mir selbst um.“
- „Ich darf mich jetzt ausruhen und das brauche ich auch“
- „Ich muss gerade nichts leisten.“
- „Alle Anspannung und jeglicher Stress dürfen jetzt gehen.“
- „Ich lasse jetzt jeglichen Druck und alle Erwartungen los.“
- „Ich entspanne mich jetzt.“
- „Ich darf zu mir stehen.“
- „Meine Bedürfnisse sind wichtig.“
- „Ich darf mich schützen und abgrenzen“
- „Ich bin in Ordnung so wie ich bin.“
- u.v.w.m.
Diese innere (Neu-) Ausrichtung und Positionierung hat für mich einen spürbaren Unterschied gemacht und vieles zum Positiven verändert (vor allem körperlich und gesundheitlich).
Die Veränderung kam nicht sofort oder unmittelbar. Aber mittel- bis langfristig war sie spürbar (und ist es bis heute).
Hilfe zur Selbsthilfe – meine wichtigsten Selbstcoaching-Tools
Ein zentraler Teil meines Weges war es, mich selbst sowie meine Bedürfnisse und Grenzen wirklich kennenzulernen und zu respektieren.
Diese Selbstreflexions-Fragen haben mich dabei immer wieder begleitet und unterstützt:
Was spüre ich gerade körperlich?
(z. B. Anspannung, Druck, Stress, Erschöpfung)
Was fühle ich gerade?
(z. B. Überforderung, Angst, Trauer, Wut)
Was denke ich gerade?
(z. B. „Ich kann nicht mehr“, „Ich muss weitermachen“, „Ich muss noch XY erledigen“)
Was brauche ich jetzt wirklich?
(z. B. Eine Pause, Ruhe, Abstand, Entspannung, Unterstützung)

Diese Form der Selbstwahrnehmung und Selbstachtsamkeit war für mich ein Schlüssel.
Um mich nicht erst dann ernst zu nehmen, wenn es schon „zu spät“ ist und der Crohn bereits „entflammt“ war. Sondern um rechtzeitig die Erstsignale meines Körpers wahrzunehmen und entsprechend darauf reagieren zu können.
Oftmals benötigte dies jedoch echte Selbstdisziplin und einen starken Willen.
Aber vor allem den Mut, konsequent meine gewohnte Komfortzone zu verlassen.
Das war – ehrlich gesagt – nicht immer leicht und manchmal auch ein innerer Kampf.
Aber die ersten positiven Resultate und die langsame (aber kontinuiertliche) Steigerung meines Wohlbefindens haben mich dann ermutigt und motiviert, am Ball zu bleiben und immer weiter zu machen.
Was ich durch Morbus Crohn gelernt habe
Auch wenn ich mir diesen Weg nie ausgesucht hätte – haben er und die Erkrankung mich doch vieles gelehrt:
- meine eigenen Grenzen frühzeitig zu erkennen und zu einzuhalten
- diese und mich selbst nicht dauerhaft zu übergehen
- meine Bedürfnisse schneller wahr- und ernst zu nehmen
- mich selbst und meine Körperreaktionen besser zu verstehen
- achtsamer mit meiner Energie und meinen Kraftressourcen zu haushalten
- liebevoller und selbstfürsorglicher mit mir und meinem Körper umzugehen
- meiner Außenwelt anders zu begegnen oder anders auf mein Umfeld zu reagieren
- Prioritäten zu setzen und meinen Alltag besser zu strukturieren, um mehr Stabilität und Balance zu finden.
Dadurch habe ich gelernt, meinen Körper nicht mehr als „Gegenspieler“ zu sehen, sondern als etwas, das mich unterstützt – indem es mir Rückmeldung gibt.
Zum Beispiel, dass etwas:
- „zu viel“
- „zu schnell“
- „zu extrem“
- „zu intensiv“
- „zu grenzüberschreitend“
- „zu ungesund“ oder sogar „schädlich“
- oder „falsch“ (i.S. von nicht echt, authentisch, wahrhaftig) ist.
Und diesen Feedback Loop (Rückkopplung) nutzte ich dann, um bewusster und zeitnah gegenzusteuern und eine andere, gesündere Richtung einzuschlagen. So dass ich direkt auf erste Warnsignale reagieren konnte und akute Belastungen immer seltener eskalierten.
All dies habe ich Schritt für Schritt umgesetzt und lebe dies bis heute erfolgreich.
Mein persönlicher Erfolgsweg
Über Jahrzehnte hinweg habe ich für mich verschiedene (alternative) Wege, Methoden und Behandlungen ausprobiert und gefunden:
- Unterstützung durch einen sehr guten Heilpraktiker, der auf chronische Erkrankungen und Orthomolekulare Medizin spezialisiert war:
– Ernährungsumstellung nach Vorgabe (v.a. gesünder, biologischer und basischer)
– Detox- und Entschlackungsmaßnahmen (Ausleitung von Gift- und Schadstoffen) nach Vorgabe
– Aufbau und Unterstützung der Darmflora (Mikrobiom), Stärkung des Immunsystems und der körpereigenen Heilungsprozesse mit speziellen (v.a. entzündungshemmenden) Lebens- und Nahrungsergänzungsmitteln nach Vorgabe - Tägliche Routinen wie Selbstliebe- und Selbstfürsorge Übungen
- verhaltensorientierte und tiefenpsychologische Psychotherapien, Coachings und Beratungen
- Krisenintervention und Resilienzstärkung
- Begleitete Körper- und Emotionalarbeit (Embodiment, Somatic Experiencing etc.)
- Stärkung von Körperwahrnehmung, Körperbewusstsein und Körpergefühl
- Regelmäßige Pausen, Auszeiten und Erholungsphasen
- Entspannungs- und Regulationstechniken
- Achtsamkeit, Meditation und Yoga
- Basische Körper-Hygiene und Körperpflege
- Psychohygiene und Bewusstseinsarbeit
- Arbeit mit dem Mindset und positiver Psychologie
- Umwandlung negativer Glaubenssätze, Gedanken und Emotionen
- Nutzung meiner Intuition, (Hoch-) Sensibilität und Sensitivität
- unterschiedliche ganzheitliche Ansätze
- spirituelle Praktiken und Energiearbeit
- u.a.
Viel davon hat langfristig zu einer echten Veränderung und Verbesserung meines Gesundheitszustandes mit viel mehr Lebensqualität beigetragen.
Ich habe gelernt, die frühen Zeichen meines Körpers besser wahrzunehmen und – auf natürliche Weise – darauf zu reagieren, bevor sich starke Belastungsphasen entwickeln.

Ebenso habe ich versucht mögliche Stressoren wie Schub- und Symptomauslöser zu identifizieren durch intensive regelmäßige Selbstreflexion sowie Beobachtung meiner Krankheitsverläufe und Symptomatik.
Über z. B.:
Journaling,
Intuitives Schreiben,
Tagebücher (über Beschwerden, Begleiterscheinungen und Erfolge!😊)
Im Anschluss daran habe ich nach und nach alle mir bekannten Belastungs- und Stressfaktoren eliminiert oder zumindest reduziert (wenn der Adhoc Verzicht zu hart war).
Eine sehr wichtige Erkenntnis dabei war:
Die Dosis macht das Gift!
Das heißt ein Übermaß an verschiedenen Faktoren kann zu einem Ungleichgewicht führen, welches sich schädlich auf den Gesamtorganismus und Gesundheitszustand auswirkt.
Als ich schließlich lernte, ein gesundes Mittelmaß in meinem Leben und in den Dingen zu finden sowie täglich mein Gleichgewicht und die Balance zu halten, ging es mir gesundheitlich schlagartig besser.
Und genau das wurde letztlich auch mein Schlüssel zum Erfolg im Rahmem meiner Selbstheilung.
Was mich selbst manchmal am meisten berührt, glücklich und stolz macht:
Dass ich dadurch seit vielen Jahren keine Krankheitsschübe mehr habe und mittlerweile überwiegend beschwerdefreie Phasen erlebe sowie meinen Alltag deutlich stabiler, freier und erfüllter leben kann als früher.
Auch mein damaliger Arzt (behandelnder Schulmediziner) hat meine außergewöhnlich positive Entwicklung sehr offen, empathisch und flexibel begleitet.
Besonders dankbar bin ich ihm, dass er mir Raum gelassen hat, zusätzlich eigene ganzheitliche Wege und alternative Heil- und Behandlungsmethoden für mich auszuprobieren und zu erforschen.
So hat er damals die parallele Begleitung durch meinen Heilpraktiker und die damit verbundene Ernährungsumstellung sehr unterstützt. Auch hat er – genau wie ich – die psychosomatischen Wechselwirkungen erkannt und mehrfach bestätigt sowie angeraten, mir in diesem Bereich ebenfalls Unterstützung zu suchen, was ich frühzeitig dann auch getan habe.
Dadurch habe ich mich nicht nur sehr bestärkt, sondern auch gesehen und authentisch behandelt gefühlt.
Und was ich nie vergessen werde, als er vor vielen Jahren, nachdem ich bereits in längerer Remission war, zu mir sagte:
Frau Goldhahn,
Dr. med. Klugmann
Sie sind eine gesunde Frau!
(Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie)
Das heißt, ich gelte offiziell – auch aus schulmedizinischer Sicht – als an Morbus Crohn geheilt.

All diese Erfahrungen haben mich tief geprägt.
Denn lange Zeit hatte ich das Gefühl, meinem Körper, meiner Krankheit und Lebenssituation hilflos ausgeliefert zu sein.
Heute erlebe ich viel mehr Selbstwirksamkeit und Selbstführung sowie Bewusstsein und Vertrauen in mich selbst und die Regulierungsfähigkeiten meines Körpers.
Wie daraus meine heutige Arbeit entstanden ist
Was als sehr persönlicher Weg begonnen hat, ist über die Jahre zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden.
Denn meine eigene Erfahrung mit Morbus Crohn war
ein echter Wendepunkt in meinem Leben.
Sie hat mich dazu gebracht, mich intensiv mit mir selbst, Stress, Grenzen, Bedürfnissen, Gefühlen, Gedanken und Selbstfürsorge auseinanderzusetzen.
Somit war mein Krankheits- und Heilungsweg letztlich der Auslöser dafür, mich auch mit meinen inneren Prozessen und den Zusammenhängen von Körper, Psyche und Emotionen zu beschäftigen.
Auf diesem Weg habe ich viele Erkenntnisse gewonnen, die heute die Grundlage meiner Arbeit bilden und meine persönliche Geschichte war letztlich auch der Weg in meine heutige Berufung.
Über die Jahre ist dann in mir der Wunsch entstanden, meine Erfahrungen weitergeben zu wollen – nicht, um andere von einer bestimmten Sichtweise zu überzeugen, sondern um Möglichkeiten aufzuzeigen und Menschen zu ermutigen, ihren eigenen Weg bewusster und achtsamer zu gehen.
Besonders am Herzen liegen mir dabei Menschen, die sich oft lange angepasst, funktioniert oder sich selbst übergangen haben. Gerade diese profitieren sehr davon, ein besseres Verständnis – auch für ihre inneren Prozesse – zu entwickeln und frühzeitig auf Stresssignale zu reagieren.
Heute arbeite ich als Systemischer Coach, Psychologisch spirituelle Beraterin und Medium sowie intuitive Transformations- und Prozessbegleiterin mit einem ganzheitlichen Blick auf meine Klienten – unter Berücksichtigung von psycho-emotionalen, mental-kognitiven und körperlichen Prozessen.
Meine eigene Geschichte hat mich auf diesen Weg geführt – nicht als Expertin für Erkrankungen, sondern als Begleiterin für Menschen, die wieder mehr Balance, Selbstwahrnehmung und innere Stabilität entwickeln möchten.
Was als persönliche Suche begann, hat sich über die Jahre zu einem ganzheitlichen Coachingansatz entwickelt, bei dem ich Körper, Geist und emotionale Dynamiken und Aspekte im Leben eines Menschen gemeinsam betrachte. Und das nicht nur theoretisch, sondern vor allem auch aus langjähriger praktischer Selbsterfahrung.
Dabei ist mir vor allem wichtig, meine Klienten dabei zu begleiten, sich selbst zu reflektieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und wieder mehr Gleichgewicht in ihrem Leben zu finden.
Heute begleite ich vor allem (hoch-) sensible und feinfühlige Menschen dabei,
- sich selbst besser zu verstehen
- ihre Stressmuster zu erkennen
- ihre Grenzen und Bedürfnisse zu achten
- ihre Gedanken und Gefühle wahrzunehmen
- mehr innere Balance, Stabilität und Selbstfürsorge zu entwickeln
Dabei geht es mir nicht darum, Krankheiten zu behandeln.
Sondern darum, einen Raum zu schaffen, in dem Menschen wieder in Kontakt mit sich selbst kommen können – und lernen, sich selbst besser zu regulieren und zu unterstützen.
Vielleicht erkennst du dich in Teilen wieder…
Wenn du dich beim Lesen in manchen Punkten wiedererkennst – mit deiner Sensibilität und Feinfühligkeit,
deiner inneren Anspannung,
dem Gefühl, „anders“ zu sein,
der Suche nach einem ganzheitlicheren Verständnis oder
dem Gefühl, dass „alles manchmal zu viel ist“…
…dann bist du damit nicht allein.
Und manchmal kann es sehr entlastend sein, diesen Weg nicht alleine gehen zu müssen.
Einladung
Wenn du das Gefühl hast, dass dich meine Perspektive anspricht,
begleite ich dich gern ein Stück auf deinem Weg.
In meinem Systemisch-lösungsorientierten Coaching geht es darum, dich selbst besser zu verstehen, zu erkennen und Wege zu finden, die wirklich zu dir passen.
Wenn du bereit bist, einen Schritt weiter zu gehen:
Das bedeutet, tiefer in deine inneren Prozesse einzutauchen und mögliche Hindernisse zu identifizieren und aufzulösen, so empfehle ich dir Innere Prozessarbeit | Blockadenlösung.
Ganz in deinem individuellen Tempo.
Und auf deine persönliche Weise.
Du möchtest wieder mehr auf deinen Körper hören und erfahren, was er dir zu sagen hat über mich als Körpermedium? Dann kannst du alternativ auch ein Körper Reading per Sprachaufzeichnung buchen, welches ich dir als Audiodatei zusende.
Solltest du noch mehr über mich und meine Arbeitsweise erfahren wollen, so informiere dich gern vorab. Gern kannst du auch erstmal eine Erstberatung zum Kennenlernen buchen.
Zum Abschluss
Jeder Mensch hat seinen eigenen Weg und das respektiere ich sehr.
Was mir geholfen hat, war nicht die eine Lösung – sondern die bewusste Entscheidung, mich selbst immer besser kennenzulernen zu wollen und die Eigenverantwortung, achtsamer, liebevoller und selbstfürsorglicher mit mir umzugehen.
Vielleicht ist genau das auch für dich ein Anfang.
Keiner geht deinen Weg, wenn du ihn nicht gehst. Mein Ziel ist deine Freiheit und Selbstmeisterung!

