Wenn du in einer harmonischen und gesunden, aber auch wahrhaftigen und aufrichtigen Beziehung zu einem Menschen (z.B. dein aktueller oder frühere Partner, Familienangehörige, Freunde, Kollegen etc.) sein möchtest, so ist hierfür die Voraussetzung, besser (oder überhaupt erst einmal) im Kontakt mit dir selbst zu sein. Und diese gesunde Verbindung zu dir entsteht zuerst über deine Selbstachtsamkeit, Selbstliebe und Selbstfürsorge sowie deine Selbstheilung. Dazu gehört es, auch durch deine negativen Gedanken (durch Selbstzweifel und Selbstabwertungen wie z.B. „Ich bin nicht gut genug.“ oder „Ich bin es nicht wert, geliebt zu werden.“) sowie durch unterdrückte Emotionen (wie Angst oder Schmerz) – die dich nämlich daran hindern, ganz (mit dir oder Anderen) verbunden zu sein – hindurchzugehen, sie wahrzunehmen und damit zu überwinden.
Ich möchte dir in diesem Beitrag 4 praktische Schritte vorstellen, wie du diese erkennen, spüren, loslassen und umwandeln kannst.
Denn wenn du alle deine Emotionen sowie die damit zusammenhängenden Glaubenssätze und Verhaltensmuster (an-) erkennst sowie transformierst, so bist du erst dann in der Lage, dich für eine tiefe Liebe – zu dir selbst und Anderen – zu öffnen.
Vielen Menschen fällt das jedoch schwer.
Sobald zwischenmenschliche Nähe oder Gefühle entstehen, erzeugt das Angst oder Unsicherheit.
Davor, (wieder) verletzt und enttäuscht zu werden, sich selbst in dieser Verbindung oder sogar den Partner (wieder) zu verlieren.
In Veränderungssituationen: kommen noch Zukunftsängste hinzu – davor, was dann auf einen zukommt, Angst vorm Versagen oder vor Ablehnung. Eine ganz häufige Emotion, die ich oft bei meinen Klienten erlebe, ist Verlustangst.
Und was ist die Folge?
Ein Teil, der immer flüchten, ausweichen und die (emotionale) Bindung sogar vermeiden will, während der Andere sich ja eigentlich genau diese Nähe, Verbundenheit und das Neue wünscht – eine Dilemmasituation.
Warum ist das so?
Wenn du dein Herz (vor allem in einer Beziehung) öffnest, kommst du automatisch auch an deine sog. Schattenanteile heran. Das sind zumeist alte Verletzungen (im Körper gespeicherte Emotionen) aus deiner Vergangenheit (z.B. alte Wunden aus deiner Kindheit). Denn dein Herz ist der Ort des Fühlens und wenn wir uns dafür öffnen, so zeigen sich auch die unangenehmen Anteile.
Beispiele für negative Emotionen sind: Angst, Wut, Trauer, Schmerz, Hass, Scham, Einsamkeit, Verwirrung, Zweifel, Unsicherheit, Ekel etc., um nur einige zu nennen.
In unserem Unterbewusstsein sind nämlich sämtliche Erfahrungen von früher – v.a. in Verbindung mit Traumata – und die damit zusammenhängenden (damals ausgelösten) Gefühle abgespeichert. Wenn wir Situationen erleben, die diesen vergangenen Erlebnissen ähneln, so können diese unsere (ur-) alten Erinnerungen (z.B. auch aus Vorleben deiner Seele) antriggern.
Was ist denn ein Trigger?
Ich möchte hierzu gern zitieren:
Unter einem Trigger (engl.: Auslöser) versteht man […] den Auslöser für einen Vorgang, der eine Empfindung, einen Affekt, […] ein Symptom (z.B. Schmerz) oder eine Erkrankung auslösen kann. [… Es] kann durch einen Schlüsselreiz ein Flashback ausgelöst werden. Die betroffene Person hat dabei ein […] plötzliches, intensives Wiedererleben eines vergangenen Erlebnisses oder früherer Gefühlszustände; das kann so stark sein, dass die Person unfähig ist, sie als Erinnerung zu erkennen und sie förmlich als aktuelles Ereignis erlebt.
Wikipedia
Dann kann es passieren, dass blitzartig ⚡️ die damaligen Emotionen, Verletzungen und damit zusammenhängenden negativen Gedanken (wieder) hochkommen. Das ist, wie wenn eine alte – vermeintlich verheilte – Wunde oder Narbe, wieder aufreißt.
Das kann wiederrum dazu führen, dass wir in Alltagssituationen völlig überreagieren oder plötzlich sehr stark emotional werden. Ich kenne das auch von mir selbst 😉.
Es fühlt sich dann an, wie wenn der Deckel zu einem verschlossenen Fass geöffnet wird und auf einmal kommt alles heraus. Der Inhalt läuft über oder es entlädt sich explosionsartig 💥 , was dort drin war. Und das kann sehr fatal wirken, weil es ja schon so lange dort drin vor sich hin gemodert hat.
EXKURS: Im Extremfall kann das sogar dazu führen, dass Menschen sehr krasse, radikale oder schlimme Taten begehen. Weil sie ihre eigenen unverarbeiteten Vergangenheitserfahrungen (zumeist Traumata) auf das Gegenüber projizieren und die alten Geschichten auf das Außen übertragen.
Dies passiert dann, um sich im Inneren Luft zu machen, Druck oder Frust abzuladen damit das Unangenehme in sich selbst nicht gespürt werden muss. Oder um einen Schuldigen zu haben, dem die Verantwortung für das eigene Unbehagen zugeschoben werden kann. So dass keine Eigenverantwortung übernommen werden muss. Denn sich ehrlich seine eigenen Schatten, Wunden und Verletzungen einzugestehen und sich diesen zu stellen, wird oftmals als Schwäche betrachtet.
Die Wahrheit ist jedoch 👆:
Der aufrichtige Blick in den eigenen Spiegel ist eines der herausforderndsten und schwierigsten (Lern-) Aufgaben, die es gibt. Und dieser Schritt (siehe unten) erfordert eher große innere Stärke!
Weshalb die meisten Menschen (nachvollziehbar) davor zurückschrecken, aber dadurch auch weiter leiden und durch ihre eigenen Projektionen und Übertragungen Andere (unbewusst) mit hineinziehen.
Ein prägnantes Beispiel:
Die vielen – seit mehreren Jahren andauernden – politischen und weltwirtschaftlichen Spannungen und damit einhergehenden kriegerischen Angriffe und Auseinandersetzungen, welche unfassbaren Schmerz und Leid – auf BEIDEN Seiten – erzeugen.
🤍🙏🕊️🙏🤍
Oftmals ist es jedoch das verletzte oder sogar traumatisierte Innere Kind (das sog. Schattenkind), dass hier agiert und so extrem reagiert und fühlt.
Nun fragst du dich…
Aber wie kann ich denn diese belastenden Emotionen und Gedanken endlich loswerden, stoppen, aushalten und umwandeln?
Indem du dein Herz bewusst öffnest – für all das, was darin verborgen und vielleicht sogar verdrängt ist.
Der Schlüssel 🔑 liegt also darin, alle Empfindungen und Gedankenkonstruktionen, die die Sonnenanteile und deine bedingungslose Selbstliebe (noch) überlagern, nicht etwa (wieder) zu verdrängen, sondern sie erst einmal objektiv und selbstachtsam wahrzunehmen bzw. (an-) zu erkennen und sie in weiteren (nachfolgend beschriebenen) Schritten dann zu spüren und umzuwandeln.
Hier erkläre ich dir:
4 Schritte, wie du das erfolgreich umsetzen kannst
Diese sind von mir selbst erprobt und ich wende sie seit vielen Jahren – bei mir als auch bei meinen Klienten – mit positiven Ergebnissen an.
Schritt 1: WAHRNEHMEN UND ANNEHMEN, WAS IST
Der erste Step besteht darin, kurz inne zu halten und in einen achtsamen Kontakt mit dir selbst zu kommen, z.B. über eine geführte Meditation, Atemübung, einen kurzen Spaziergang in der Natur o.ä.
Nimm ALLES, was sich gerade in dir zeigt (alle auftauchenden Gedanken und Gefühle), erst einmal „nur“ wahr und an.
Mache dir bewusst, dass da etwas ist, das Heilung, Fürsorge und Sicherheit sucht.
Tritt innerlich mal einen Schritt zurück – in eine neutrale Beobachterposition. Dann heiße alles willkommen und sage zu dir selbst:
Alles, was sich jetzt in mir zeigt, darf da sein. 💖
Hiermit gehst du bereits einen wichtigen Schritt in deine Selbstliebe und Selbstannahme sowie Selbstfürsorge, indem du den verletzten (Schatten-) Anteilen in deinem Herzen liebevoll Raum gibst.
Nutze hierfür gern meine Herzmeditation bei YouTube:
Wiederhole die Übungen öfters, um dich so immer wieder bewusst mit deinem Herzbereich zu verbinden sowie besser mit deinem Emotionalkörper in Berührung zu kommen. Es braucht eine gewisse Zeit, um tiefere Schichten dort zu öffnen.
Wenn dir das schon einmal gelingt, dann kann ich nur sagen:
„Herzlichen Glückwunsch!“ 👏
Schritt 2: ALTE KONDITIONIERUNGEN ERKENNEN UND VERÄNDERN
Im Anschluss an deine Selbstakzeptanz geht es darum, dir (aus einer Überlebensstrategie) selbst entwickelte oder (aus deinem Familien- und/ oder Sozialsystem) übernommene – jedoch veraltete und zumeist selbstsabottierende – Verhaltens- , Gedanken- und Glaubensmuster genauer anzuschauen. Denn diese tauchen in der Regel unbewusst oder ganz automatisch auf, wenn wir mit unschönen Gefühlen oder Situationen konfrontiert sind.
Es sind alte Abwehrmechanismen, die uns nämlich als wunderbare Ablenkungsmanöver dienen. Sie sind aber auch berechtigte Schutzmechanismen, die zumeist aus alten Prägungen und Verletzungen herrühren.
Diese destruktiven Muster und Dynamiken können sogar generationsübergreifend sein, d.h. dass diese ursächlich aus deinem gesamten Ahnen- und Familienfeld stammen und von Generation zu Generation immer wieder übertragen wurden – SO AUCH AN DICH!
Doch DU darfst dieser ungesunden Musterkette jetzt ein Ende machen!
Und das tust du bereits ganz natürlich, wenn du beginnst, aus diesem alten Cycle auszusteigen und den schädlichen Kreislauf der Vergangenheit zu durchbrechen ⛓️💥.
Du wirst dann zu einem sog. Cycle Breaker 💪.
Also, wenn du diese uralten Konditionierungen und Verhaltensprogramme erkennen und bewusst reflektieren kannst, bist du wieder ein großes Stück weiter. 👏
Sollte dir dies Schwierigkeiten bereiten, dann…
Erinnere dich mal, ob du Situationen aus deiner Vergangenheit oder Kindheit kennst, wo du ähnliche Gedanken und Gefühle hattest?
Folgende Reflexionsfragen können dir dabei helfen:
- An welche Situation und/ oder Person aus meiner VERGANGENHEIT erinnert mich ein bestimmter Mensch (oder sein/ ihr Verhalten), mit dem ich gerade im Kontakt oder sogar Konflikt/ Streit/ Diskussion bin? An welche Situation von damals erinnere ich mich, die der aktuellen ähnelt?
- Was ist damals passiert?
- Was hat die Person von damals gemacht oder unterlassen?
Was hat sie zu mir gesagt oder mir verschwiegen? Wie hat sie sich konkret verhalten, auf mich reagiert oder gewirkt? - Was habe ich damals gemacht?
Wie bin ich mit dieser Situation umgegangen? Wie habe ich auf die damalige Person oder Situation reagiert? - Und jetzt die wichtigste Frage⁉️:
Was hat mich damals gestört oder vielleicht sogar verletzt? 💔
Was hat die damalige Person oder Situation und das damit verbundene Erlebnis emotional und gedanklich in mir ausgelöst?
Welche Überzeugungen (falsche Glaubenssätze) habe ich dadurch entwickelt, welche noch heute (unbewusst) in mir wirken? - Und was macht es JETZT mit mir?
Wie verhalte ich mich oder reagiere ich HEUTE in solchen Situationen/ auf ähnliche Personen? Welche Trigger, Gefühle und Gedanken nehme ich AKTUELL in mir wahr? Welche (alten) Glaubenssätze kann ich identifizieren? - Gibt es weitere ähnliche Situationen mit derselben oder anderen Personen aus meiner VERGANGENHEIT?
Wenn ja: Dann beginne wieder mit Frage 2❗️
In diesem Schritt gehst du also ganz bewusst dahin zurück, wo deine negativen Gedanken, Emotionen und Muster originär entstanden sind – dorthin, wo die Ursache liegt.
Du versuchst also, dich an diese früheren Erlebnisse, Personen, ungesunden Beziehungsdynamiken und daraus resultierende (selbstblockierende) Überzeugungen sowie Verhaltenskonditionierungen zu erinnern, um diese dann heilsam verändern, anpassen oder umschreiben und somit komplett transformieren zu können.
Du benötigst Unterstützung bei der Ursachenforschung und mehr Klarheit? Nutze gern meine medialen Fähigkeiten und buche eine Fernsitzung oder Telefonberatung, in welcher ich dir kurzfristig sicher helfen kann. Folgende Angebote empfehle ich dir:
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Mache dir bewusst, dass du dieser Mensch von früher oder das ohnmächtige, hilflose kleine Kind NICHT mehr bist.
Du bist nun erwachsen! Du bist selbstwirksam und kannst deine Resilienzfähigkeit aktivieren. Das heisst, du kannst dich heute anders verhalten bzw. auf ähnliche Situationen oder Personen anders – nämlich neu – reagieren.
Du kannst dir oder deinem Inneren Kind (über Innere Kind Arbeit, welche ich auch anbiete) endlich die Liebe, Aufmerksamkeit, Zuwendung und Wertschätzung o.ä. geben, die ihr nie oder nicht ausreichend bekommen habt. Du kannst ihm Halt geben und es trösten, wenn Emotionen wie z.B. Trauer oder Wut in dir hochkommen.
Sage deiner Kleinen/ deinem Kleinen:
„Meine liebe kleine … / mein lieber kleiner … [dein Name als Kind]. Ich sehe und spüre dich. Ich nehme dich wahr mit deinem Schmerz und mit deiner Trauer/ Wut/ Hilflosigkeit/ Verzweiflung/ … . Es ist okay, dass du gerade so fühlst und diese Emotionen dürfen da sein. Komm´ mal her! Ich tröste dich jetzt ganz liebevoll und bin für dich da. Alles wird gut. Und ich hab dich ganz toll lieb!“

Wenn eher Angst und Unsicherheit in dir vorherrschen, solltest du deinem Inneren Kind erst einmal Sicherheit vermitteln, es liebevoll in den Arm nehmen und ihm sagen:
„Ich sehe und spüre, dass du gerade Angst hast und dich verunsichert fühlst. Ich bin da! Ich passe jetzt auf dich auf und beschütze dich! DU BIST SICHER (bei mir)! Ich kläre das als Erwachsener! Du musst dich nicht darum kümmern.“

Oder du kannst dich von Menschen und Energien lösen oder auf Abstand zu ihnen gehen sowie Situationen (aus einer gesunden Selbstabgrenzung und Eigenverantwortung heraus) erst einmal (!) meiden, die dir (und deinem Inneren Kind) gerade nicht gut tun.
Um Zeit und einen (Schutz-) Raum zu schaffen für deine Selbstklärung und -heilung.
Dies ist auch sinnvoll, um Andere nicht unnötig mit den eigenen Themen zu belasten und um mögliche Differenzen oder Konflikte erst einmal zu befrieden.
In der Regel führt auch diese Erinnerung bzw. Arbeit mit deiner Vergangenheit (über bspw. Innere Prozess Arbeit, bei der ich dich auch gern begleiten kann) genau dazu, dass die damals entstandenen Gefühle in dir wieder hochkommen.
Wenn das passiert, dann lass sie zu! Denn damit gehst du wieder einen Schritt weiter in deine Heilung und in dein Ganz-Sein. 👏
Damit du dich auch wieder ganz mit deiner (Selbst-) Liebe verbinden kannst, möchte ich dir im nächsten Schritt aufzeigen, wie du auch noch anders in dein(e) Gefühl(e) kommen kannst und was du dabei beachten solltest.
Schritt 3: NEGATIVE EMOTIONEN FÜHLEN UND DIE GEBUNDENEN ENERGIEN FREISETZEN
Dieser dritte Schritt ist der herausforderndste und (zeit-) intensivste, aber auch der befreiendste!
Er verhilft dir, dich von jeglicher Unbehaglichkeit, alten Schleiern, Blockaden und Schatten zu befreien und vor allem die angestaute Energie (durch die bisher nicht gefühlten Emotionen) freizusetzen.
Und im Besten Fall kannst du dadurch sogar mögliche depressive Verstimmungen lindern oder ganz überwinden. Denn Depressionen (lat.: depressio von lat. deprimere „niederdrücken“) entstehen zumeist aus unterdrückten (wie der Name schon sagt) Emotionen, welche wiederrum den Energiefluss in deinem Körper stören und blockieren. Ich spreche hier aus eigener Erfahrung.
Schmerzen muss man fühlen
Aus dem Film: „Die unendliche Geschichte“
damit sie heilen können.
Wie kann ich nun die tiefsitzenden negativen Emotionen auflösen?
Indem du ganz weich wirst, dich sanft auf deinen Emotionalkörper einlässt sowie bewusst in ihn hineinspürst und hineinatmest 😮💨 (Somatic Experiencing).
Hier geht es also darum, mutig ALLE deine Gefühle – besonders die unangenehmen – liebevoll da sein zu lassen und vor allem sie auch einmal auszuhalten – solange wie der Prozess dafür braucht.
Das kann auch manchmal mehrere Tage anhalten. Nimm dir dann einfach eine Art Auszeit dafür und habe Geduld mit dir selbst und diesem Geschehen lassen. Bleibe im Vertrauen – es wird sich für dich auszahlen!
Also sage dir:
Alle Gefühle sind okay! 🙏
Ich lasse sie jetzt zu bzw. bleibe offen und sanft im Kontakt mit ihnen.
🧘🏻♀️🧘🏽🧘♂️
Dies tue solange bis du dich leichter und gelöster fühlst.
Nutze hierfür auch gern meine 12 Min. Entpannungs-Meditation:

In dieser geführten Atem-Meditation kannst du deine aktuellen Belastungen, emotionalen Stress, negative Gedanken, Gefühle und Energien einfach lösen. Probiere es doch mal aus!
Hier möchte ich noch einige wirkungsvolle Aktivitäten mit dir teilen, die dich zusätzlich unterstützen können:
- Über regelmäßige Achtsamkeits- und Entspannungsübungen, wie z.B. Meditation, PMR, Autogenes Training, Qui Gong, Pilates, Yoga etc. – v.a. in Verbindung mit Musik – kannst du sehr gut in dein Gefühl kommen und bleiben.
- Es gibt auch Selbsterfahrungskurse und Seminare, die dich dabei anleiten (z.B. geführte Meditationen – auch online).
- Sportliche Bewegung (wie bspw. Freies Tanzen, Laufen, Fahrradfahren etc.) oder allgemein der Aufenthalt in der Natur können dir auch dabei helfen.
- Emotional bewegende Filme, alte Tagebücher lesen oder dich bewusst an andere (vielleicht ähnlich schmerzhafte) Erfahrungen erinnern (wie in Schritt 3 beschrieben), können dich auch in deine Emotionen bringen.
- Das absolute Ultimum, welches die meisten Menschen – auch mich – am effektivsten in ihre Gefühle bringt und was du zu Hause mit dir allein wunderbar praktizieren kannst ist: Musik hören (oder Musikvideos schauen).
Alles, was dir hilft und gut tut, ist auch gut!
Ich stelle dir hier meine YouTube Playlist „EMOTION PUR“ zur Verfügung, in der ich verschiedene Lieder zusammengestellt habe, die mich sehr berühren. Vielleicht können dich die Songs oder einzelne davon in deinem Prozess ebenfalls begleiten… .
Wenn du eine Gefühlsregung – auch in deinem Alltag durch z.B. äußere Trigger deiner Mitmenschen – spürst, so ist es essentiell, diese nicht nur wahrzunehmen, sondern sie auch zu spüren.
Das Wichtigste ist ☝️: Deine Gefühle – in dem Moment, wo sie auftauchen – NICHT (mehr) wegzudrücken oder zu übergehen (wie wir das oft automatisch im Alltag tun, weil das Vielen von uns ja auch so beigebracht wurde 🫤), sondern alle Emotionen – v.a. die unangenehmen – bewusst zu FÜHLEN… .
Solltest du gerade in einem Gespräch – vielleicht sogar Konflikt – mit einer anderen Person oder in der Öffentlichkeit sein, dann kann es sinnvoll und hilfreich sein, erst einmal die Situation, den Raum oder öffentlichen Ort zu verlassen, um für dich alleine und in Sicherheit sein zu können.
Am Besten eignet sich hier ein geschützter Ort/ Safe Space (bei dir zu Hause, in der Natur, im Rahmen einer Selbsterfahrungsgruppe oder durch die Begleitung eines Experten), wo du ungestört in Ruhe mit dir selbst sein kannst.
Woher weiß ich, dass es funktioniert hat?
Wenn du plötzlich Erleichterung und innere Ruhe/ Beruhigung fühlst, indem dir ganz warm ums Herz wird oder du spürst, wie neue Energie, Kraft und Bewegungsdrang langsam in dir wieder aufsteigen. Dann kannst du dir sicher sein, dass sich nun etwas in dir gelöst hat und sich die alten Emotionen sowie die damit verbundenen blockierten Energien freigesetzt haben.
Wenn du dann noch All-Liebe, Einheit, und Verbundenheit (mit allem, was ist) fühlst, ist das die Bestätigung, dass deine „Arbeit“ erfolgreich war.
Sei dankbar, dass das Universum oder bestimmte Menschen dich mit deinen (noch unverarbeiteten Themen/ ungeheilten Wunden) konfrontiert bzw. sie dir gespiegelt 🪞 haben. Damit du sie erkennen konntest, um sie jetzt klären und heilen ❤️🩹 zu können.
Klopfe dir einmal selbst auf die Schulter und sei stolz auf dich! Und das kannst du dann auch wirklich sein. 👏
Denn es erfordert viel Mut, durch diesen Prozess zu gehen!
Aber:
Mut tut gut!
Und du wirst dafür belohnt werden💎:
Mit mehr Leichtigkeit, Frieden, Entspannung sowie Harmonie, Balance und Liebe (mit dir selbst und in deinen Beziehungen! 💞).
Aus eigener langjähriger Erfahrung kann ich dir sagen, dass diese Vorgehensweise wirklich so funktioniert und du dich auf einmal von deinen negativen Emotionen und Geschichten wirst lösen können. Vertraue einfach darauf!
Schritt 4: MIT POSITIVEN GLAUBENS- UND KRAFTSÄTZEN AUFLADEN
Der letzte Schritt hat zum Ziel, dein Unterbewusstsein neu zu programmieren, d.h. deine negativen Gedanken (Glaubenskonditionierungen) und Gefühle durch Positives zu ersetzen.
Dazu gehören auch alte hinderliche Glaubenssätze, die du nun bewusst in dich stärkende und aufbauende Sätze verändern kannst.
Beispiel:
Negative Glaubenssätze:
Ich bin es nicht wert, geliebt und gesehen zu werden. Ich bin nicht gut genug. Ich verdiene es nicht, dass jemand auf mich und meine Bedürfnisse eingeht. Ich mache alles falsch.
Umwandlung und Neuprogrammierung in…
Positive Glaubenssätze:
Ich bin es wert, bedingungslos geliebt zu werden. Ich verdiene es gesehen und wertgeschätzt zu werden. Ich bin gut genug. Ich verdiene es, dass man auf mich und meine Bedürfnisse eingeht. Ich mache es so, wie ich es am besten kann. Ich darf Fehler machen und muss nicht perfekt sein.
Im Folgenden nenne ich dir Beispiele für positive Kraft- und Glaubenssätze (Affirmationen):
Du kannst diese auch als Mantras täglich benutzen.
- ICH ERLAUBE MIR, JETZT EINFACH ZU SEIN – MIT ALLEM, WAS IST.
- Ich vertraue dem Prozess oder Fluss des Lebens und bin in Sicherheit. Ich bin im tiefen Glauben, dass dieser meinem höchsten Wohl dient.
- Ich bin zu 100% einverstanden damit und sage JA, zu allem, was geschieht – in mir und im Außen. Weil es mich zutiefst befreit.
- Ich öffne mich jetzt für das Leben und die Liebe – für mich selbst sowie für Person XY. Denn meine Liebe ist bedingungslos und unabhängig. Sie ist einfach da und darf jetzt da sein.
- Ich vertraue darauf, dass sich alles nun für mich (und Person XY) so entwickeln und fügen wird, wie es für uns beide bestimmt ist. Ich gebe mich dem bedingunslos hin.
- Ich glaube daran, dass sich alles zum Positiven verändern wird – in welcher Form auch immer. Ich lasse jetzt jegliche Vorstellungen, Projektionen und Erwartungen an mich selbst und mein Gegenüber – daran, wie es zu sein hat oder sein sollte – im Frieden los.
- Ich mache mein Herz ganz weit und dehne mich aus. Ich werde ruhig, sanft und weich dabei. Ich lasse es fließen – ganz frei. ICH BIN FREI (3x sprechen).
- Ich bin verbunden mit meiner Selbstliebe. Ich liebe auch mich bedingungslos. Von ganzem Herzen nehme ich mich jetzt so an, wie ich bin. Denn ICH BIN GUT und GENAU RICHTIG SO WIE ICH BIN (3x sprechen).
- Ich bin ein Kind Gottes 💫👼💫 und genauso gewollt, geliebt und willkommen wie jeder andere Mensch auch! 💛
- Ich bin genug. Ich bin liebenswürdig. Ich bin wertvoll. Ich bin wunderbar✨.

Natürlich kannst du ebenso deine eigenen, ganz persönlichen individuellen Formulierungen finden und – am Besten täglich – damit experimentieren und arbeiten. Wähle einfach die Sätze, die dir intuitiv in den Sinn kommen oder sich für stimmig und richtig anfühlen. Sei dabei ruhig etwas kreativ! 🪄
Nutze auch gern zur Inspiration die wertvollen Affirmationen sowie weitere hilfreiche Impulse und Aktivitäten aus meinem Blog-Beitrag:

Spiegel-Übung:
Stelle oder setze dich auch gern einmal vor den Spiegel und sage dir deine persönlichen Sätze laut vor. Das
Sprich´ dich selbst dabei an – so als würdest du diese deinem/ er besten Freund/ In sagen. Mit dem Ziel, ihn/ sie aufzubauen und zu bestärken mit all deiner bedingungslosen Liebe, die du in dir trägst.

Wiederhole die Kraftsätze – solange bis du den Inhalt auch wirklich FÜHLST!
Dann geschieht die Umprogrammierung und Transformation in deinem Unterbewusstsein wie von selbst.
Zu Beginn, wenn du noch ungeübt bist, kann es dir auch komisch vorkommen, dir selbst solche Sätze zu sagen.
Dann bleibe einfach dran und vertraue darauf, dass sich mit der Zeit, viel Geduld und Disziplin der Erfolg dennoch einstellen wird. Denn in deinem Unterbewusstsein kommen die Sätze dennoch an und wirken dort, v.a. wenn du es über einen längeren Zeitraum (mind. 21 Tage) praktizierst.

Ich hoffe, dass mein Beitrag und die einzelnen Schritte dich in deinem Prozess unterstützen können.
Viel Mut, Ver-Trauen und Erfolg wünsche ich dir dabei!
Dieser Beitrag hat dir genützt? Ich bin über jede Wertschätzung dankbar 😊.

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Was ist, wenn die Auflösung nicht gelingt?
Es gibt auch den Fall, dass du fremde Gedanken und Emotionen übernommen hast, die eigentlich gar nicht zu dir gehören. Wie du dich davon lösen kannst, erkläre ich im folgenden Artikel, wo du eine Anleitung zur Fremdenergiebefreiung findest:
Es besteht auch die Möglichkeit, dass du emotional, energetisch oder karmisch noch an bestimmte Personen (z.B. Ex-Partner, Familienmitglieder, …) oder (z.B. verstorbene) Seelen gebunden bist, was ebenso dazu führen kann, dass du deine unangenehmen Gefühle und Überzeugungen weiterhin mit dir herumschleppst. Eine Anleitung zur Verstrickungslösung findest du in folgendem Beitrag:

Erfahrungen von Klienten:
„In meiner Beziehung hatte ich lange mit einer starken Emotion zu tun, die um meine Beachtung bat, mir aber so sehr Angst machte, dass ich sie alleine nicht fühlen wollte/ konnte. Innerlich spürte ich, dass ich eine Person brauchte, die mir half, in meinem Körper zu bleiben und die Emotion da sein zu lassen. Bei einem Seminar lernte ich Dich dann kennen. Liebe Julia, Du hast mir sehr geholfen, eine traumatische Erfahrung in meiner Kindheit zu durchfühlen. Deine bewusste und mitfühlende Präsenz hat mir einen Raum zum Heilen gegeben, in dem ich mich ernst- und angenommen fühlte. Zugleich hat mir diese Katharsis einen kraftvollen Impuls für viele neue Erfahrungen gegeben.
Danke von Herzen für Deine Arbeit.“ Angela
„Wow 🌟 ich bin total überwältigt, zutiefst berührt, erschöpft und zufrieden … . So intensiv habe ich das noch NIE erfahren. Julia unterscheidet sich von so vielen Therapeuten! Man merkt, dass sie diesen Weg selbst schon gegangen ist und weiß, wo es lang geht. Das erzeugte in mir sofort Vertrauen, so dass ich mich endlich einlassen und meine Emotionen zulassen konnte. Das war bisher anders und ist für mich in der Form komplett neu. Auch komme ich durch ihre hervorragende Arbeit und mit all ihren Erfahrungen mit ihrem Erlebten sehr schnell und tief in mich. Julia ist sehr präsent, voller Empathie und gibt einem auch die nötige Ruhe dazu. … “ Christian

Solltest du noch weitere Unterstützung benötigen oder dir eine persönliche Begleitung wünschen, so bin ich gern für dich da!
Keiner geht deinen Weg, wenn du ihn nicht gehst. Mein Ziel ist deine Freiheit und Selbstmeisterung!




