In diesem gebe ich spannende Einblicke in meine Tätigkeit und persönliche Geschichte sowie zu meinen Erfahrungen und denen meiner Klienten. Ich erläutere einige Methoden sowie meine Motivation, Mission und Vision, die ich in meiner Arbeit sehe. Auch erzähle ich über den gesellschaftlichen Kontext, mein Selbstverständnis als Coach & Mentorin sowie über meine Werte und Haltung, die mir dabei wichtig sind.

Du erfährst im Interview u.a.:

  • was mein größter Wunsch sowie oberstes Ziel in meiner Arbeit sind und worin ich meine Hauptaufgabe sehe
  • welche Auswirkungen meine Arbeit – auch auf die Gesellschafthaben kann
  • warum ich neben klassischen auch Mediationstechniken einsetze
  • wie ich dazu kam, einmal eine ganze Familie zu coachen
  • warum ich Sinn in meiner Arbeit finde und den richtigen Job mache
  • was mich bewogen hat, Coach zu werden und welche Rolle meine eigene Geschichte dabei spielt
  • warum ich vor 12 Jahren mein „altes Leben“ abrupt beendete und was danach passierte
  • wie ich meine Gaben entdeckt und wo ich diese beruflich zuerst einsetzte
  • welche außersinnliche Erfahrung mich bestärkt hat, meiner Berufung zu folgen
  • welches Geheimnis ich lange mit mir herumgetragen habe
  • wonach ich die letzten 10 Jahre gesucht habe
  • welche Aha-Erlebnisse ich in meiner Ausbildung hatte
  • was meine schlechteste Sitzung war und welchen Lerneffekt sie mir brachte
  • was für mich der Unterschied zwischen Beratung und Coaching ist
  • warum ein guter Coach seine Klienten schnell wieder loshaben will
  • was meine Klienten in der Arbeit mit mir beeindruckt

Da das komplette Interview ziemlich lang ist, habe ich es in 5 Kurz-Interview Folgen aufgeteilt. Diese kannst du dir hier anschauen:

🎙KURZ-INTERVIEW 1: Formen, Zweck, Kliententypen, Ablauf

Ich erläutere in dieser – Folge 1 – meine Coachingformen, den Zweck meiner Arbeit und wer zu mir kommt. Auch beschreibe ich kurz die Vorgehensweise eines Coachings bei mir.

🎙KURZ-INTERVIEW 2: Coaching, Mentoring & Persönlichkeitsentwicklung

In dieser – Folge 2 – erläutere ich meine Mission & Vision, die ich in meiner Arbeit sehe. Ich erzähle auch über mein Selbstverständnis als Mentorin sowie über meine Ziele, Werte und Haltung, die mir im Coaching wichtig sind.

🎙KURZ-INTERVIEW 3: Coaching & Mediation – Klientenerfahrungen

Ich beschreibe in dieser – Folge 3 – meine Erfahrungen mit Klienten in Form von zwei Fallbeispielen mit Feedbacks und erläutere kurz einige angewandte Methoden. Auch erzähle ich etwas zum gesellschaftlichen Kontext sowie zu Auswirkungen und Ergebnissen meiner Arbeit.

🎙KURZ-INTERVIEW 4: Von der taffen Business Frau zum Medium, Life Coach und zur Mentorin – mein Weg

In dieser – Folge 4 – gebe ich spannende Einblicke zu meiner eigenen Geschichte und Weg der letzen 12 Jahre. Ich erläutere, wie ich zum Coaching gekommen bin. Auch erzähle ich über meine besonderen Fähigkeiten, meine Ausbildung und beschreibe kurz eine angewandte Methode am Beispiel.

🎙KURZ-INTERVIEW 5: Klient vor/ nach dem Coaching, meine Motivation & Mission, Preisgestaltung

Ich beschreibe in – Folge 5 – den Ideal Klienten und warum dieser zu mir kommt. Ich erläutere, wie sich dieser vor bzw. nach dem Coaching fühlt, was danach passiert und welches Feedback ich erhalte. Ich erzähle auch über meine persönliche Motivation und Coachingziele sowie über meine Sicht auf das Preis-Leistungs-Verhältnis meines Angebots.

Die vollständige Interview-Reihe findest du auch auf meinem YouTube-Kanal.

Nachfolgend kannst du dir das Komplett-Interview inklusive der Interview-Fragen in schriftlicher Form durchlesen:

Interview

Wer bist du?

Mein Name ist Julia Patrizia Goldhahn. Ich bin Intuitiver Life Coach, Systemischer Coach und Beraterin, Soul Medium und Intuitive Prozessbegleiterin.

Welche Form von Coaching bietest du an?

Ja, das ist ganz unterschiedlich. Also mein Markenname ist ja Intuitive Life Coaching. Das heißt, ich arbeite sehr intuitiv und habe dafür verschiedene Methoden zur Verfügung, die ich dann situationsangepasst oder bedarfsorientiert anwende. Ich hab´ da ein Werkzeugkoffer, wo ich mir dann das rausnehme, was gerade sinnvoll und hilfreich ist. Hauptsächlich ist das Systemisch lösungsorientiertes Coaching. Ich mache viel Innere Prozessarbeit und Bewusstseinscoaching – die bekannteste Methode ist Innere Kind Arbeit. Ich mache aber auch Intuitionstraining und biete auch sogenanntes Soul Reading oder Face Reading, auch bekannt als mediale Beratung oder Lesen im morphischen Feld, an.

Welchen Zweck erfüllt dein Coaching?

Es geht in erster Linie darum, Menschen in schwierigen Lebenssituationen, mit Belastungen oder Konflikten zu begleiten.

Oder Wege aufzuzeigen, wie sie diese bewältigen, wie sie sich daraus befreien können und für sich einen Weg finden, der ihnen in erster Linie guttut oder mit dem sie sich dann besser fühlen. 

Da geht es ganz viel um die eigenen Bedürfnisse, diese wiederzufinden, zu entdecken und dann auch nach außen umzusetzen oder Verstrickungen mit anderen Menschen oder Fremdeinflüsse zu lösen. Manchmal reicht es schon einfach, eine neue Sichtweise zu bekommen oder einen Perspektivwechsel herzustellen, dass man einfach gewisse Dinge mal anders beleuchtet, mal anders draufschaut und sich dann vielleicht leichter lösen kann. Indem man Dinge versteht oder eben einen anderen Blick draufbekommt – auf seine Mitmenschen zum Beispiel. Dadurch vielleicht auch einen anderen Umgang mit diesen findet und gerade in Konfliktsituationen das erleichtern oder die Beziehung anders gestaltet werden kann.

Wenn man den Blick auf sich ändert, kann das auch die Beziehung zu einem selbst leichter machen.

Wer kommt für ein Coaching zu dir? 

Vorwiegend Frauen. Ich würde mal sagen, so im Alter von Anfang/ Mitte 20 – das war das Jüngste – bis 50 vielleicht. Männer hatte ich noch nicht so viele. Die Menschen kommen mit den unterschiedlichsten Anliegen, Themen, Beweggründen. Meistens fühlen sie sich von meiner Website angesprochen. Ich habe da auch so verschiedene Fragen aufgeschrieben und sagen halt, dass sie sich in meiner eigenen Geschichte wiederfinden. Ich glaube, es sind einfach Menschen, die auf der Suche sind – nach sich selbst vielleicht -, nach neuen Wegen, anderen Perspektiven und einfach sich in ihrer Persönlichkeit weiterentwickeln wollen oder zu einem bestimmten Thema. Ich hatte mal eine, die wollte im intuitiven Singen unterstützt werden. Oder einen besseren Zugang zu ihren Gefühlen bekommen. Ganz unterschiedlich.

Wie läuft dann so ein Coaching bei dir ab?

Ich führe immer ein telefonisches Vorgespräch am Anfang – eine halbe Stunde. Das ist auch komplett unverbindlich und kostenfrei. Und es dient einfach dem gegenseitigen Kennenlernen, wo man einfach gucken kann, ob die Chemie stimmt – auch so zwischenmenschlich. Ich hatte einmal den Fall, da war eine sehr krank – körperlich. Und mit diesen darf ich ja zum Beispiel gar nicht zusammenarbeiten. Da grenze ich mich dann auch ganz klar ab. Oder wenn ich das Gefühl habe, dass es eben nicht passt oder dass ich der Person im Rahmen ihres Ziels und Vorhabens nicht helfen kann. Aber das ist ganz selten. Die meisten, die mich kontaktieren aufgrund meiner Webseite, sind auch meistens die, die dann auch passen, weil sie sich wahrscheinlich dann auch davon angesprochen fühlen.

Ja, und dann machen wir einen Termin – entweder vor Ort in meinem Praxisraum oder ich biete ja auch Online Coachings an. Das ist dann eher für die Leute, die nicht aus Leipzig kommen.

In jeder Sitzung frage ich grundsätzlich erstmal, wie es ihnen geht, was so grad aktuell los ist bei ihnen. Die meisten erzählen auch schon. Dann zeigt sich eigentlich zumeist auch ein bisschen die Richtung oder das Thema, was dran ist. Ich arbeite ja sehr bedürfnisorientiert und intuitiv.

Ich habe da auch ein ganz gutes Gespür, was gerade so ein Thema sein könnte und dann besprechen wir das.

Ich frage dann: „Möchtest du das… ? Brauchst du da mehr Unterstützung?“ Oder manchmal frage ich auch konkret: „Was ist dein Anliegen? Was ist dein Ziel? Was wünschst du dir?“ Und die meisten sind relativ klar und sagen dann auch direkt, was sie bearbeiten oder erreichen wollen oder wo sie Unterstützung brauchen. Ja, und dann kriege ich intuitiv eben relativ schnell die Methoden oder ich biete ihnen dann verschiedene an, die ich verwende und die man nutzen kann. Dann dürfen sie sich eine aussuchen. Ich sage dann auch, dass sie das intuitiv auswählen sollen und das machen sie dann auch… Ja, und dann arbeiten wir damit. Und auch meistens so lange, wie wir brauchen – bis dieser Prozess am Ende ist oder diejenigen dann sagen: „Mir reicht das jetzt.“ oder „Ich hab´ jetzt genug Input bekommen, mit dem ich erstmal alleine weiterarbeiten kann“. Manchmal gebe ich auch sogenannte Hausaufgaben oder Tipps, Buchempfehlungen, Videos, angeleitete Meditationen, die sie dann zu Hause noch machen können. Ja, und manchmal reicht das denen dann auch schon. Gerade wenn wir 3-4 Stunden eine Sitzung gemacht haben.

Aber die, die so lange auch die Sitzung machen, die sind meistens auch die, die dann nochmal kommen. Es gibt welche, die kommen einmal und nie wieder oder melden sich nach einem halben Jahr nochmal. Manche kommen einmal die Woche. Das ist ganz unterschiedlich. Da dürfen meine Klienten bestimmen, wann sie wie oft zu mir kommen. Und ich habe eben auch die Erfahrung gemacht, dass das genau richtig ist, weil jeder Mensch ja unterschiedlich ist und ein unterschiedliches Pensum an Kraft, Energie und Zeit zur Verfügung hat und auch immer dann die Zeit in Anspruch genommen wird wie eben ein bestimmter Prozess braucht. Also das passt irgendwie immer perfekt.

Was erhoffst du bei den Klienten zu verändern?

Grundsätzlich möchte ich bei meinen Klienten überhaupt nichts verändern, sondern ich sehe mich eher als Begleiterin, dass sie – wenn sie das wollen – bei sich selbst oder in ihrem Leben was verändern. Also, der Impuls geht immer vom Klienten aus und ich kann ihn dabei unterstützen.

Mein größter Wunsch in meiner Arbeit ist es, Menschen zu befähigen, die Hürden in ihrem Leben selbst zu meistern.

Weil ich eben genau diesen Weg ja gegangen bin und für mich unglaublich viele Hürden, Konflikte, Probleme überwunden, eben auch Krankheiten selbst gemeistert habe, wo sogar andere Leute gesagt haben:

Das schaffst du nie! Das geht nicht. Und ich habe gesagt: Doch! Ich werde Wege finden, das zu schaffen.

Genau diese Wege, die ich selber gegangen bin, möchte ich meinen Klienten aufzeigen. Ich bin ja auch Mentorin.

Was auch schon manchmal hilft, dass ich einfach nur mal sage: „Ich war mal an demselben Punkt wie du und weiß zu 100% Prozent, wie du dich gerade fühlst, wie es dir gerade geht.“

Ich kann dich motivieren und bestärken. Ich kann dir sagen, es gibt da einen Weg raus und kann dir sogar aufzeigen, wie ich das bei mir geschafft habe.

Aber meine Hauptarbeit besteht eigentlich darin, sie zu unterstützen, dass sie selber ihren eigenen Weg der Selbstmeisterung finden. Weil das auch dann authentisch ist. Jeder geht ja einen anderen Weg. Und mein Weg ist halt mein Weg gewesen. Das ist mir auch wichtig, da diese Grenze zu ziehen.

Vielleicht geht mein Klient einen ganz anderen Weg. Wenn das für ihn stimmig ist und er dann damit glücklich ist – perfekt!

Also, das ist eigentlich mein oberstes Ziel, was ich mir wünsche, dass die Leute einfach glücklich sind oder glücklicher, zufriedener aus meinem Coachings rausgehen und sagen: „Jetzt habe ich endlich für mich einen Weg gefunden, wie ich meine Themen selber bewältigen kann!“ Und wenn es nur ein Input ist von Informationen oder ihnen auf einmal Sachen bewusst geworden sind, die sie vorher so nicht gesehen haben, aber mit diesem Bewusstsein dann auf einmal sagen: „Ja, jetzt… klar… okay…!“

Oder mit dieser Klarheit auf einmal Lösungen sehen, Möglichkeiten entdecken, wie sie Dinge anders gestalten können, was ihnen vorher nicht bewusst war.

Aber trotzdem müssen sie dann den Weg selber gehen. Ich sehe mich da eher als Motivator und Impulsgeber. Ich gebe auch gern mal einen liebevollen Tritt in den Popo, dass ich die Leute ermutige, ihre Vorhaben dann wirklich in der Praxis umzusetzen. Aber die eigentliche Umsetzung – da ist jeder in der Eigenverantwortung – die lasse ich auch bei meinen Klienten. Was sie dann in ihrem Leben von den Sachen, die sie bei mir im Coaching mitnehmen, verändern, ist letztlich ihre Verantwortung.

Wie ist deine Sicht auf Persönlichkeitsentwicklung und Selbstoptimierung?

In meiner Arbeit geht es eigentlich überhaupt nicht um Selbstoptimierung. Sondern viel mehr um Selbstfindung, Selbstermächtigung bzw. Selbstbestimmung, Selbstentfaltung und Selbstmeisterung. Weil eigentlich ist ja alles bereits in uns selbst angelegt.

Wir kommen perfekt auf die Welt und so wie wir sind – in unserem wahren, authentischen, echten Kern – sind wir ja schon optimal und in Ordnung.

Ich sehe mich eher in der Aufgabe, Menschen zu unterstützen, zu diesem wahren Kern wieder zurückzufinden oder den zu entwickeln. Dazu gehört natürlich auch das ganze Thema Potenzial, Potenzialentfaltung: Was sind meine Talente, Fähigkeiten meine Gaben? Wo ist meine Kraft? Also das wäre auch eine Methode aus dem Systemischen Coaching: Ressourcenorientiertes Coaching. Da geht es nämlich genau darum, mal zu gucken, was sind eigentlich die Ressourcen in mir, die mir auf meinem Weg helfen können, bestimmte Konflikte und Blockaden zu lösen oder Hürden zu überwinden. Darum geht es eigentlich mehr in meiner Arbeit:

Die inneren Kraftquellen zu aktivieren, um die Herausforderungen des Lebens zu meistern.

In welchem gesellschaftlichen Kontext siehst du deine Arbeit? Viele Leute merken ja so eine Unzufriedenheit oder irgendwas stimmt nicht in ihrer Umwelt: zu hoher Druck oder zu viele Erwartungen – auch von der Familie -, was ja auch mit den gesellschaftlichen Verhältnissen zusammenhängt!?

Ich hatte übrigens noch vergessen: Ich bin ja auch ausgebildete Mediatorin und ich sage immer: „Ich mache auch so eine Art Seelenmediation“. Also wir sprechen natürlich auch, weil du gerade gesagt hast „die Eltern“, viel über familiäre Prägungen. Das ist ja auch Teil der Inneren Kind Arbeit und da ist es oftmals total hilfreich, einfach mal zu beleuchten, warum denn die Eltern sich so verhalten haben, wie sie waren? Oder was die vielleicht auch für Themen mitbringen, weshalb sie so waren – zu dem Kind?

Ich habe einmal sogar eine ganze Familie gecoached – online.

Da habe ich erst mit der Tochter angefangen und weil das so toll und positiv war und ihr so gutgetan hat, wollte dann auch die Mutter einen Termin. Sie hat das halt gemerkt, dass sich die Tochter zum Positiven verändert, total gestrahlt und so glücklich gewirkt hat, was sie sehr beeindruckt hat. Sie meinte sogar, sie wäre wie ein anderer Mensch – ihre Tochter. Ich kann mich erinnern, dass ihre Mutter auch viel Thema war. Also das war ein Mutter-Tochter Konflikt und da ging es auch noch um die Oma. Schließlich haben wir uns die ganze Ahnenreihe dann mal angeschaut und beleuchtet. Und da hab ich die Tochter unterstützt, sich von einigen Belastungen daraus zu lösen.

Dann habe ich ja die Mutter gecoached … und anschließend auch noch den Vater. Und bei der Mutter ging es auch viel um die Tochter.

So habe ich teilweise Methoden aus der Mediation angewandt, wo es ja darum geht, einfach mal die Bedürfnisse, Wünsche, Gefühle und Erwartungen des Gegenübers auf den Tisch zu packen.

Weil das total helfen kann, den anderen besser oder anders zu verstehen und gerade, weil du sagst ´in diesem gesellschaftlichen Kontext´, kann ein Coaching bei mir eben auch dazu führen, dass sich zwischenmenschliche Beziehungen allgemein in der Gesellschaft verbessern. Dass ein Frieden entstehen kann, weil eben die Person, die bei mir im Coaching war, auf einmal ihren Eltern anders begegnen kann. Oder insgesamt ausgeglichener und positiver – wie dieses eine Mädchen – durch ihr Leben geht, was man ja dann auch auf seine Umwelt ausstrahlt. Und dass sich ja dann allgemeinen auf die gesamte Gesellschaft positiv auswirkt oder auswirken kann.

Und ein anderes Mal hatte ich zum Beispiel eine Interessentin, die hatte einen Vater-Konflikt. Sie konnte mit ihm nicht reden, war immer enttäuscht und hat ihn nicht verstanden, warum er sich so verhält. Wir haben nur das Gratis-Erstgespräch zusammen geführt. Und da habe ich ihr meine Wahrnehmung zu ihrem Vater am Telefon geschildert und das hat ihr so geholfen, dass sie dann danach geschrieben hat: „Wow, also das war so krass das Gespräch mit dir. Es war so augenöffnend und auf einmal kann ich meinen Vater verstehen.“ und …  verzeihen war es nicht, aber sie hatte so eine Wut auf ihren Vater und diese war auf einmal weg und plötzlich konnte sie mit ihm ganz normal reden ohne Erwartung. Und er war plötzlich auch bereit dazu.

Also das habe ich schon häufiger jetzt erlebt, dass sich auf einmal auch zwischenmenschliche Beziehungen verbessern. Und das war nur das Vorgespräch, wir haben ja nicht mal Coaching gemacht. Also das ist schon beeindruckend, was teilweise meine Arbeit für Auswirkungen hat.

Das ist natürlich für mich dann einfach… Also, da merke ich…  Wie soll ich das jetzt sagen? …Das erfüllt mich, macht mich wahnsinnig glücklich und da merke ich dann:

Ich mache wirklich den richtigen Job. Da macht dann die Arbeit wirklich Sinn!

Wie bist du zum Coaching gekommen und welche Qualifikationen bringst du mit?

Grundsätzlich glaube ich ist es wichtig zu sagen, dass ich mich schon immer sehr für Menschen interessiert habe und mich schon immer die Fragen, wie Menschen sich verhalten und warum sie sich so und so verhalten, interessiert hat.

Eigentlich bin ich zum Coaching gekommen aufgrund meiner eigenen Geschichte. Also ich habe eine chronische Krankheit diagnostiziert bekommen: 1999. Und hatte verschiedene andere Schwierigkeiten, viele Konflikte und Probleme mit den unterschiedlichsten Menschen. Diese Krankheit war der Auslöser und ein Aufenthalt in Thailand. Das war dann aber nochmal zehn Jahre später: 2008, wo ich dann einen sogenannten Aufwachmoment hatte und auf einmal gemerkt habe:

Oh, es gibt ja noch eine ganz andere Welt als die, die ich bisher kannte. Ich habe ja in meiner alten Welt eigentlich nur eine Rolle gespielt und perfekt funktioniert.

Ich habe immer versucht, die Erwartungen meiner kompletten Umgebung perfekt zu erfüllen und war überhaupt nicht ich selbst.

Ja und danach, als ich zurückkam, habe ich abrupt mein altes Leben beendet und mich entschieden, mich auf die Suche nach mir selbst zu begeben und herauszufinden: „Wer bin ich denn wirklich? Ohne diese Maske? Ohne diese Rolle?“ Das war mein großes Ziel, unabhängig und frei zu sein.

Und dann habe ich auf diesem Weg ganz viel ausprobiert in den unterschiedlichsten Bereichen: ganz viele Bücher gelesen, viele Selbsterfahrungsseminare besucht. Ich bin sogar bis nach Brasilien, Rio de Janeiro – damals wollte ich noch auswandern, dort leben. Im Zuge dieser ganzen Selbstfindung und Selbsterfahrung habe ich dann auch meine Hochsensitivität und Hochsensibilität entdeckt. Manche sagen auch übersinnliche Fähigkeiten dazu. Also, ich habe von verschiedenen anderen Beratern, die ich damals angerufen hatte, gesagt bekommen, dass ich diese wohl hätte. Ich habe dann mit Spiritueller Lebensberatung am Telefon angefangen, weil ich den Tipp bekam, ich solle das doch mal machen und konnte dann auch relativ schnell bei einer Telefonline anfangen. Zuvor hatte ich noch ein außersinnliches Erlebnis: ein Jenseitskontakt zu der verstorbenen Mutter meines besten Freundes, der dieses ganze Thema sehr angezweifelt hat. Doch nach dieser Session war er total fertig, er hat auch geweint und war total berührt davon. Er hat dann gesagt, er habe es nicht so richtig ernst genommen, was ich da immer so erzählt oder auch dann in meinen ganzen Seminaren gemacht habe. Es war ja viel im Bereich Spiritualität, aber auch Psychologie und Psychotherapie. Und nach dieser Session meinte er: „Jetzt glaube ich es dir!“

Das hat mich dann wiederum bestärkt, da weiterzumachen und dann habe ich eben die ersten Menschen am Telefon beraten. Das habe ich dann 7/8 Jahre gemacht, aber eben nur nebenberuflich. Ich habe das auch niemanden groß erzählt. Ich habe mich damit versteckt, weil ich mich dafür geschämt und mich nicht getraut habe, mich damit in der Öffentlichkeit zu zeigen. Denn ich komme ja eigentlich aus der Wirtschaft. Ich habe ja Wirtschaftswissenschaften: BWL und VWL studiert.

Da kann man mit solchen Themen nicht kommen. Also, vor 10 Jahren… Medium… Spiritualität… das ist eine völlig fremde Welt für die Wirtschaft und für mich war es das damals ja auch.

Aber ich habe dann über die Beratung und die tollen, positiven und wertschätzenden Feedbacks meiner Klienten gemerkt, dass ich da anscheinend doch besondere, übernatürliche Fähigkeiten habe. Aber eigentlich hat diese ja jeder Mensch. Nur bei mir sind die einfach stärker ausgeprägt.

Und mir wurde immer wieder gesagt, dass das, was ich da so wahrnehme – zu Sachen, die ich nicht wissen konnte, das sind ja alles fremde Menschen am Telefon gewesen, die ich nicht kannte, noch nie in meinem Leben gesehen hatte, sondern nur über die Stimme gehört habe -, dass diese Sachen aber trotzdem alle gestimmt haben.

Und es hat denen halt total geholfen. Also, ich hab´ immer sehr, sehr positives Feedback bekommen. Das hat mich dann dazu bewegt, diesen Weg weiterzugehen – im Geheimen allerdings.  

Und dann vor zwei Jahren… Da hatte ich ja die Idee, eine Doktorarbeit zu schreiben.

Ich war eigentlich die letzten 10 Jahre nicht nur auf der Suche nach mir selbst und meinem Platz im Leben, sondern auch nach dem für mich richtigen Beruf.

Und den habe ich einfach nicht gefunden. Alles – auch damals die Jobs, die ich in der Wirtschaft gemacht habe – das war einfach nicht das Richtige oder hat mich nicht erfüllt. Ich konnte mich da nicht selbstverwirklichen oder ich sein. Ich habe da auch viel Mobbing erlebt und es war eine permanente Suche – auch beruflich.

Dann war ich eben vor zwei Jahren dann an dem Punkt, wo ich mich gefragt habe: „Was ist es denn jetzt nun?“  Und dann kam eben die Idee mit dem Coaching: andere Menschen zu unterstützen, die vielleicht eine ähnliche Geschichte haben wie ich, eben auch ihre Themen zu bewältigen. Weil ich ja weitestgehend da schon viele, viele Themen für mich ganz gut meistern konnte.

Dann habe ich verschiedene Aus- und Weiterbildungen gemacht: im Systemischen Coaching, Systemische Beratung, Mediation, Lösungsorientiertes Coaching. Ja, und hab da halt gemerkt, dass viele Methoden, die ich immer in meiner Telefonberatung komplett intuitiv angewendet habe, zum Teil dort gelehrt und auch angewendet werden… im therapeutischen Kontext, was ich sehr interessant fand. Das hat mich dann noch mehr bestärkt, meinen Weg weiter zu gehen und endlich meinen Fähigkeiten zu vertrauen.

Dann habe ich die Idee mit dem Intuitive Life Coaching entwickelt,
weil eben meine Hauptarbeit darin besteht, dass ich mich so sehr stark von meiner Intuition leiten lasse, wobei sich immer wieder herausstellt, dass das das Beste ist.

Dass ich so meine Klienten am Besten unterstützen kann. Interessanterweise habe ich das einmal bei meiner ersten Klientin nicht gemacht, weil ich so aufgeregt war und mich so unsicher gefühlt habe. Es war das schlechteste Coaching ´ever´! Das war auch das einzige. Aber das war für mich ein Lerneffekt, weil ich da gemerkt habe:

Ah okay, wenn ich es doch komplett intuitiv mache – so wie ich es in der Telefonberatung ja auch gemacht habe -, dann wird es gut. Dann ist es hilfreich und dann bin ich auch ich und in meiner Kraft.

Und das ist auch, was die Leute wollen. Also, bis jetzt habe ich damit nur positive Erfahrungen gemacht. Aber ich mache die Spirituelle Lebensberatung am Telefon nur noch ganz selten, weil ich jetzt mehr den Fokus auf das Coaching gesetzt habe.

Vielleicht einmal zur Klärung der Unterschied:

Also bei einer Beratung bin ich diejenige, wo ich meine Wahrnehmung meinen Klienten mitteile und sage, wie meine Perspektive zu einem bestimmten Thema, zu einer bestimmten Person ist. Im Coaching unterstütze ich meine Klienten darin, es selbst herauszufinden durch systemische Fragen zum Beispiel. Oder dass ich schon auch Perspektivwechsel herbeiführe, indem ich meine Wahrnehmung teile oder meinen Weg zum Beispiel erzähle. Das kommt auch immer gut an.

Aber da geht es mir mehr darum, den Klienten dort abzuholen, wo er gerade steht und dann stark zu machen, ihn zu begleiten, selber seinen Weg zu finden und dann auch zu gehen.

Ich nehme mich da in meiner eigenen Persönlichkeit, Wahrnehmung, Sichtweise immer raus. Es sei denn, es ist gewünscht oder wenn ich intuitiv das Gespür habe, dass ich das jetzt mal teile – meine Sicht -, dann mache ich das auch. Aber, wenn ich das Gefühl habe, dass es jetzt gerade nicht dran ist, dann nehme ich mich da auch komplett zurück. 

Sowieso besteht meine Arbeit hauptsächlich darin,
einen Raum herzustellen,
wo sich der Klient selbst entfalten kann mit seinen Themen und diese bearbeiten kann.

Ich hab dann eben verschiedene Tools, die ich ihm zur Verfügung stellen kann. Zum Beispiel, wenn wir jetzt mal das Bild nehmen: einen Berg. Und der Klient sagt jetzt zu mir: „Mein Ziel ist es, da hochzukommen! Wie kann ich da hochkommen?“ Dann habe ich ja die Bergsteigerausrüstung. Oder ich frage ihn, wie er sich das jetzt vorstellt, wie er da hochkommen könnte. Und dass es ja vielleicht hilfreich wäre, sich erstmal eine Bergsteigerausrüstung zu kaufen. Dann besprechen wir, welche das sein könnte, wie die sein sollte. Und dann hat er für die nächste Sitzung die Hausaufgabe, diese sich mal zu holen. Er hat die dann da, ist vielleicht auch mal ein bisschen hochgekommen, ist wieder abgerutscht. Und dann würde ich ihn begleiten, wie er diesen Berg hochkommt. Aber das ist jetzt nur ein Beispiel. Vielleicht sagt der Klient auch:

Ich hab´ hier einen Hubschrauber parat, den ich auch nehmen kann. Und ich sage dann: Ja, dann nehmen Sie doch den!

Das gibt dann der Klient vor, was er für Ressourcen hat, die für ihn am geeignetsten sind.

Gibt es für dich sowas wie einen idealen Klienten? 

Der perfekte Coachee ist natürlich derjenige, der offen und bereit ist, in seine eigenen Prozesse zu gehen, auch in der Tiefe zu arbeiten. Ich arbeite sehr tiefgründig. …Ja, vielleicht auch ein bisschen experimentierfreudig ist. Das wichtigste ist eigentlich eine Grundoffenheit und Bereitschaft, sich sich selbst und seinen eigenen Themen zu stellen. Wenn die gegeben sind, kann man super arbeiten. Und natürlich ein Grundvertrauen mir gegenüber. Aber ich habe das Gefühl, dass die Leute, die zu mir kommen, immer schon von Vornherein ein Vertrauen zu mir haben. Sonst würden sie ja nicht kommen. Und das Vorgespräch erzeugt das ja auch. Ich mache ja auch nur Coachings mit Menschen, mit denen ich vorher gesprochen habe und wir uns dann auch beide einig sind, dass es passt und dass wir zusammenarbeiten wollen.

Aber ich habe da jetzt auch keine so großen Ansprüche. Bis jetzt, die zu mir kommen, passen auch irgendwie immer zu mir. Für mich ist jeder Coachee, der zu mir kommt, perfekt.

Nach dem Coaching, wie ist dann die gecoachte Person?

Also in der Regel bekomme ich nach jeder Sitzung das Feedback, dass sie sich erleichtert und freier fühlen. Erfrischt, aufgeräumter. Das war jetzt aber auch viel Input. Das war auch intensiv. Meistens sind sie auch erschöpft, weil sie eben so viel Input bekommen haben. Aber das ist genau der Input, den sie brauchten, so dass sie zu Hause damit weiter arbeiten, um für sich eben ihre Veränderungen vorzunehmen und ihre Herausforderungen bewältigen zu können.

Einige wollen auch gar nicht gehen.

Ich habe ja hier diesen schönen Innenhof. Manchmal setzen wir uns dann auch nochmal da hin und plaudern ein bisschen. Also ich habe sowieso auch eine sehr – wie sagt man, ich will nicht sagen freundschaftliche Verbindung -, aber mit Manchen habe ich auch noch so Kontakt. Das ist jetzt nicht so, ´die kommen jetzt und dann gehen die wieder´. Sondern mit Manchen schreibe ich mir auch nochmal oder man tauscht sich aus und redet auch manchmal über private Sachen – jetzt nicht so intim. Ja, das ist das eigentlich so.

Welche Rolle spielen gesellschaftliche Erwartungen und Normen für die Klienten? Inwieweit sorgt auch so ein gesellschaftlicher Leistungsdruck dafür, dass Leute zum Coaching gehen?

Eine ganz große, ich würde sogar fast sagen: eine essentielle Rolle.

Also die Leute kommen ja oder haben diese Probleme, weil ja die Gesellschaft so ist, wie sie ist oder die Systeme, in denen sie leben.

Seien es jetzt Partnerschaften oder Beziehungen zu Familie, Freunden, Bekannten schwierig sind. Wenn das der Fall ist, dann kommen sie ja zu mir. Also eine große Rolle spielt da der gesellschaftliche Kontext. Oder auch jetzt mit Corona, hatte ich auch Einige, die aufgrund der Situation auf einmal Schwierigkeiten hatten oder Herausforderungen, die sie bewältigen mussten.

Was ist deine persönliche Motivation für deine Arbeit?

Ich habe das auf meiner Website geschrieben: Ich liebe es einfach, Menschen zu bestärken, zu motivieren und zu befähigen, ihre innere Stärke und Kraft zu entwickeln und die Herausforderungen in ihrem Leben selbst zu bewältigen. Einfach ihnen da hilfreiche, wertvolle, effektive Tools, Methoden und Möglichkeiten an die Hand zu geben und Wege aufzuzeigen, das hinzubekommen – und das eben selbstständig. Man sagt ja auch: Ein guter Coach will seine Klienten so schnell wie möglich wieder loshaben. Genau das ist eigentlich auch meine Maxime.

Ich würde es nicht so formulieren, dass ich die loshaben will, aber mein oberstes Ziel ist es wirklich, meine Klienten so zu unterstützen, dass sie es selbst hinkriegen können. Weil ich im Endeffekt ja auch diesen Weg gegangen bin. Klar, ich habe hier und da auch meine Inputs bekommen, meine Unterstützung.

Aber am Ende musste ich trotzdem meinen Weg bis heute alleine gehen. Ich glaube, das ist auch die Herausforderung für jeden Menschen.

Das ist ja auch mein Leitspruch: „Keiner geht deinen Weg, wenn du ihn nicht gehst. Mein Ziel ist deine Freiheit und Selbstmeisterung.“ Meine Motivation ist es, die Menschen zu unterstützen, ihren eigenen Weg zu gehen oder gehen zu können.

Welches Feedback bekommst du für deine Arbeit?

Hauptsächlich sehr, sehr positives und wertschätzendes. Also ich habe auf meiner Website eine Rubrik Kundenstimmen. Das kannst du dir alles durchlesen. Da sind unendlich viele Bewertungen. Auch von der Telefonberatung habe ich dort ein paar eingefügt und auch jetzt aktuell. Also viel… das habe ich ja vorher schon gesagt… befreiter, leichter.

Was hat eine mal gesagt? Energetisch aufgeladen oder kraftvoller. Positiv erschöpft, viel Input. Zufriedener, ausgeglichener, glücklicher, inspiriert, beeindruckt. Also viele sind auch beeindruckt. Gerade in dieser medialen Beratung, wenn ich Soul-Readings mache oder am Telefon. Weil das ja schon krass ist, wenn einem jemand auf einmal etwas erzählt, was er wahrnimmt, das er ja gar nicht wissen kann.

Ich hatte auch einmal ein Feedback: Was einem gut gefallen hat, dass ich sowohl intuitiv, aber auch sehr strukturiert vorgehe. Da nehme ich auch manchmal den Flipchart.

Manchmal besteht das Coaching auch einfach nur darin, verschiedene Themen erstmal zu strukturieren und eine gewisse Klarheit oder Ordnung reinzubringen.

Erstmal so verschiedene Themengebiete, Fragen, Herausforderungen zu sortieren, weil Viele dann auch manchmal im Kopf sind… Die Leute kommen auch mit viel Chaos her. Sie wechseln dann von Thema zu Thema und sagen: „Das ist eigentlich auch noch wichtig und hier läuft es auch nicht so toll und das belastet mich auch…!“ Dann sage ich:

Okay, wollen wir erstmal sortieren und gucken, was wohin gehört und dann jeweils in die Tiefe gehen?

Eigentlich auch wieder ganz unterschiedliches Feedback. Aber im Großen und Ganzen sehr, sehr positiv.

Und nun die letzte Frage: In welchem preislichen Rahmen bewegt sich das Coaching?

Ich finde, es ist moderat. Also im Vergleich zu vergleichbaren Kollegen oder den Honorarempfehlungen von Coachingverbänden liege ich weit drunter. Oder bin eher so im moderaten Preissegment. Weil ich halt auch jedem ein Coaching bei mir ermöglichen will. Wir sind ja hier in Leipzig und das ist auch so der Preis.

Ich habe tatsächlich auch schon überlegt, ob ich mal ein bisschen höher gehe.

Weil ich glaube, dass die Leute in meinen Sitzungen innerhalb kürzester Zeit sehr viel bewältigen können.

Das ist bei mir anders als bei einem klassischen Therapeuten oder Psychologen, wo du dann über mehrere Sitzungen immer nur redest, redest, redest.

Ich versuche wirklich, direkt Hilfestellung zu leisten, dass es in eine Veränderung relativ schnell gehen kann. Am liebsten gleich in der ersten Sitzung. Deswegen mache ich die auch so lange, wie es braucht.

Damit die halt gleich in der ersten Sitzung schon einen Erfolg für sich haben und da schon mit was an der Hand rausgehen, womit sie dann selber weiterarbeiten können. Bei einem klassischen Therapeuten hast du unendlich viele Sitzungen über Gespräche. Das gibt’s bei mir alles … also klar auch. Aber, ich versuche dann wirklich relativ schnell auch methodisch zu arbeiten. Man sagt da, etwas auflösen oder eine Veränderung schon zu bewirken.

Und da ist natürlich dann wieder die Frage, wie man dann den Preis gestaltet. Weil es ist ja dann Preis-Leistung. Also die Preis-Leistung, die ich biete, ist ja auch ziemlich gut  und hochwertig. Dafür sollte man dann ja auch einen entsprechenden Preis verlangen können. Das hat ja dann auch wieder etwas mit dem Thema Selbstwert und Selbstwertschätzung zu tun.

Vielen Dank für deine Zeit und deine Offenheit.

Sehr gerne!


Das Interview führte Moritz Richter. Dieses entstand zusammen mit einer Fotoserie für sein Bachelor-Abschlussprojekt rund um das Thema Selbstoptimierung im Rahmen seines Studiums. Dafür hat er Coaches sowie verschiedene Facetten der Coaching Szene (so auch mich) portraitiert und fotografiert. Moritz ist freischaffender Fotograf. Er hat Fotojournalismus und Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover studiert. Diese steht für einen einzigartigen Schwerpunkt im Bildjournalismus und dokumentarischen Erzählen. Sie gehört weltweit zu den bedeutendsten fotografischen Ausbildungsorten.

Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle auch nochmal an Moritz für seinen Projekteinsatz, sein Engagement und seine Initiative, mich u.a. auszuwählen. Einen Einblick in seine Arbeit findest du auf seiner Website

Keiner geht deinen Weg, wenn du ihn nicht gehst. Mein Ziel ist deine Freiheit und Selbstmeisterung!